Die Wahl der passenden Schnittsoftware ist nicht pauschal zu beantworten, aber dennoch wollen wir hier ein paar Tipps geben.

 

Einsteiger

Für einfache Anforderungen genügt oft schon ein kostenfreies Programm, wie z.B. der Movie Maker von Microsoft. Auch sehr gut geeignet für einfache Schnitte und vor allem das Exportieren in verschiedene Formate und für unterschiedliche Anwendungen (wie z.B. YouTube und Vimeo oder die Wiedergabe auf einem Smartphone oder Tablett) ist das kostenpflichtige Programm Quicktime Pro von Apple, das es für Apple und Windows Betriebssysteme gibt und etwa 30€ kostet.

 

Fortgeschrittene

Für gehobene Ansprüche gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Software, von denen wir hier zwei besonders empfehlen können. Prinzipiell bietet fast jeder Hersteller die Möglichkeit, vor dem Kauf so genannte Testversionen herunter zu laden und das sollte man auch unbedingt tun. Nur so kann man sicherstellen, dass die vorhandene Hardware für die Software genügt und man auch selbst mit dem Programm und seinen Möglichkeiten klar kommt. Teilweise sind diese Testversionen nur zeitlich beschränkt, manche legen aber zum Beispiel auch ein Wasserzeichen über das erstellte Video. Diese Einschränkungen werden nach einem Kauf der Vollversion natürlich entfernt.

Für Microsoft Windows Anwender empfehlen wir in dieser Leitungsklasse das Programm SONY Movie Studio 13 bzw. das noch leistungsfähigere SONY Movie Studio 13 Platinum. Neben einer guten Bedienbarkeit glänzt dieses Programm mit einer sehr guten Ausnutzung der vorhandenen Hardware und sehr vielen erweiterten Schnittfunktionen. Die Standardversion kostet etwa 45€, die Platinum Version etwa 71€.

Die jeweiligen Testversionen können hier herunter geladen werden: http://www.sonycreativesoftware.com/download/trials

Für Apple Anwender empfehlen wir iMovie von Apple, welches unter allen Schnittprogrammen wohl das am einfachsten zu bedienende ist. Für die Besitzer neuerer Apple Rechner ist das Programm kostenlos erhältlich, ansonsten kostet es 15€.

 

Profis

Obwohl professionelle Anwender hier wohl eher keinen Rat benötigen, möchten wir hier zumindest erwähnen, mit welchen Schnittprogrammen diese meist arbeiten.

Sowohl für Apple als auch für Microsoft Windows Systeme ist von Adobe das Programm Premiere erhältlich. Es glänzt nicht nur durch umfangreiche Funktionen, z.B. für die Bildsynchronisation wenn mit mehreren Kameras gleichzeitig gefilmt wird, sondern erlaubt auch die Erweiterung mit so genannten Plugins. Dabei handelt es sich um Erweiterungen, die teilweise von Fremdherstellern angeboten werden und zum Beispiel spezielle Effektfilter enthalten können. Auch gibt es im Fachhandel spezielles Zubehör, das auf die Verwendung mit Premiere zugeschnitten ist – bespielsweise Eingabegeräte, die ein schnelleres Arbeiten ermöglichen.

Ähnliche Funktionen bietet auch Apple Final Cut, das nur für Apple Systeme erhältlich ist. Es ist deutlich günstiger als Premiere, erfüllt aber möglicherweise nicht alle Profi-Anforderungen. Im Gegenzug ist es allerdings vergleichsweise einfach zu bedienen und erinnert vom Konzept stark an iMovie.